WAS KOSTET
EIN VIDEO?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Die unehrliche wäre eine Zahl. Damit du trotzdem etwas in der Hand hast, erklären wir hier, welche sechs Faktoren den Preis einer Videoproduktion bestimmen — und in welchen Größenordnungen Projekte tatsächlich laufen.
WARUM WIR KEINE PREISLISTE HABEN.
Ein Imagefilm für einen Handwerksbetrieb mit einem Drehtag und ein Werbespot mit Cast, gesperrter Location und Mediaplanung haben ungefähr so viel gemeinsam wie ein Kleinwagen und ein Sattelzug: Beides fährt. Eine Pauschale über beides wäre für den einen Wucher und für den anderen unseriös.
Deshalb rechnen wir jedes Projekt einzeln — und legen im Angebot jede Position offen. Du siehst, was der Drehtag kostet, was die Postproduktion kostet und was passiert, wenn ihr eine Position streicht. Nachforderungen gibt es bei uns nicht, weil vorher alles drinsteht.
Was wir dir sofort sagen können: ob dein Vorhaben zu deinem Budget passt. Dafür reicht ein kurzer Call oder die 60-Sekunden-Anfrage — und du bekommst eine Größenordnung, bevor irgendjemand Zeit in ein Detailkonzept steckt.
SECHS FAKTOREN. EIN PREIS.
Diese sechs Punkte bestimmen, was eine Videoproduktion kostet — bei uns und bei jeder anderen Agentur. Wer sie kennt, kann ein Angebot lesen und weiß, an welcher Schraube sich drehen lässt.
Der größte Hebel und der am meisten unterschätzte. Ein Film mit klarer Idee braucht weniger Drehzeit, weniger Material und weniger Korrekturschleifen als einer, bei dem am Set noch diskutiert wird. Konzeptarbeit spart am Ende Geld — sie kostet es nicht.
Die Einheit, in der Videoproduktion rechnet. Ein Drehtag bindet die komplette Crew, das Equipment und die Logistik. Zwei Drehtage kosten ungefähr das Doppelte von einem — deshalb planen wir so, dass jeder Tag maximal ausgelastet ist.
Eine Person mit Kamera ist etwas anderes als Regie, Kamera, Ton, Licht und Assistenz. Kino-Equipment, Drohne, Gimbal oder Kamerakran schlagen zusätzlich zu Buche. Wir besetzen so groß wie nötig und so schlank wie möglich.
Der eigene Betrieb als Drehort kostet nichts. Ein gemietetes Studio, eine gesperrte Straße, professionelle Darsteller oder aufwendige Requisiten schon. Hier lässt sich am schnellsten skalieren — nach oben wie nach unten.
Schnitt, Color Grading, Sound Design und Musiklizenz stecken in jedem Projekt. Motion Design, Animationen, CGI oder aufwendige Retusche kommen obendrauf und können den Postaufwand vervielfachen — der Wilson-NFL-Football war zu großen Teilen Rechenzeit.
Ein Film für die eigene Website ist günstiger als einer, der zwei Jahre lang als TV-Spot und Paid-Social-Anzeige läuft. Musiklizenzen und Cast-Buyouts hängen an Laufzeit, Gebiet und Kanal. Bei Kampagnen kommt das Mediabudget separat dazu.
DREI GRÖSSENORDNUNGEN.
Statt Fantasiepreisen hier der Umfang, in dem Projekte tatsächlich laufen. Finde die Stufe, die zu deinem Vorhaben passt — dann reden wir über Zahlen.
WORAN DU BESSER NICHT SPARST.
Am Konzept. Der günstigste Film ist der, der vorher zu Ende gedacht wurde. Wer die Konzeptphase streicht, zahlt sie später in Drehzeit und Korrekturschleifen doppelt.
Am Ton. Zuschauer verzeihen mittelmäßiges Bild. Schlechten Ton schalten sie nach fünf Sekunden weg. Ein Tonmann kostet einen Bruchteil des Drehtags und rettet das Ergebnis.
An der Ausspielung. Ein Recruitingfilm ohne Mediabudget ist ein Film, den niemand sieht. Lieber einen Drehtag weniger und dafür Budget, das die richtigen Leute erreicht.
An den Formaten. Aus einem Dreh entstehen 16:9, 9:16, 1:1 und Cutdowns in mehreren Längen — der Aufpreis dafür ist klein, der Unterschied in der Reichweite groß.
WAS SOLL ES WERDEN?
Die Preisfaktoren sind überall dieselben, das Gewicht verschiebt sich je nach Format. Auf den Leistungsseiten steht, was bei der jeweiligen Produktion den Ausschlag gibt:
Imagefilm — Konzept und Postproduktion wiegen am schwersten.
Recruitingfilm — Produktion schlank, dafür Formatanzahl und Mediabudget.
Produktvideo — skaliert über die Anzahl der Artikel und Einstellungen.
Eventvideo — Crewgröße und Liefertempo bestimmen den Preis.
Social Media — läuft über Frequenz statt über einzelne Produktionen.
Videokampagne — Cast, Rechte und Media machen den Unterschied.
FAQ — KURZ UND EHRLICH
Die meisten Imagefilme liegen zwischen der Kompakt- und der Standard-Stufe — ein bis drei Drehtage plus Postproduktion. Den größten Unterschied machen Konzept, Locations und die Zahl der Formate. Nach der 60-Sekunden-Anfrage bekommst du eine konkrete Größenordnung.
Feste Pakete nicht — dafür ein Festpreis-Angebot: Jede Position steht offen im Angebot, und der Preis gilt. Nachforderungen gibt es nicht, weil vorher alles drinsteht.
Die Produktion ist meist schlanker als beim Imagefilm — dafür kommen Formatanzahl und Mediabudget für die Ausspielung dazu. Ein Film, den niemand sieht, bringt keine Bewerber.
Ja — mit der Kompakt-Stufe: ein Drehtag bei euch vor Ort, Kick-off statt Drehbuch, kleine Crew. Was nicht geht: Kampagnen-Anspruch zum Kompakt-Preis. Das sagen wir dir aber vorher, nicht hinterher.
Eine erste Größenordnung bekommst du innerhalb von 24 Stunden nach deiner Anfrage. Das detaillierte Angebot mit allen Positionen folgt nach einem kurzen Call, meist innerhalb weniger Tage.
Ja — die Rechte für die vereinbarten Kanäle und Laufzeiten stehen im Angebot. Wenn du den Film später breiter nutzen willst, erweitern wir die Rechte transparent nach.
SAG UNS DEIN BUDGET. WIR SAGEN, WAS GEHT.
Kein Verkaufsgespräch, keine Salamitaktik. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob dein Vorhaben in deinen Rahmen passt — und wenn nicht, was stattdessen drin ist.