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IMAGEFILM15. OKTOBER 2026 · 12 Min. Lesezeit

WIE LANGE DAUERT EIN IMAGEFILM?

Ein Imagefilm braucht meist 4 bis 8 Wochen vom Kick-off bis zur Freigabe. Welche Phasen anfallen, was bremst und wie du schneller fertig wirst.

Filmcrew auf einem Kamerawagen bei Dreharbeiten an einer Straße
IMAGEFILM-ZEITPLAN

Ein Imagefilm braucht in der Regel 4 bis 8 Wochen vom Kick-off bis zur finalen Freigabe. Das ist unser Richtwert für Produktionen von Imagefilmen. Wenn es eng wird, geht es auch als Express. Wo dein Projekt in dieser Spanne landet, hängt vor allem davon ab, wie schnell Entscheidungen fallen. Länger dauert es meist auch bei Drehs im öffentlichen Raum, viel Rohmaterial oder Animation.

Kurz geklärt: Mit der Frage „Wie lange dauert ein Imagefilm?“ ist meist die Produktionsdauer gemeint, also die Zeit bis zum fertigen Film. Manche meinen damit aber die Laufzeit, also wie lang der fertige Film ist. Dazu findest du weiter unten einen eigenen Abschnitt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Plane für einen Imagefilm 4 bis 8 Wochen vom Kick-off bis zur finalen Freigabe ein. Ein Express-Zeitplan ist möglich, erhöht laut einer europäischen Branchenleitlinie aber Kosten und Risiko.
  • Belegen Technik, Sets oder Fahrzeuge öffentliche Flächen, brauchst du meist eine Drehgenehmigung. Plane mindestens zwei Wochen Vorlauf ein, in Berlin deutlich mehr.
  • Benenne eine Person für alle Freigaben, bring Änderungen schon im Rohschnitt ein und kläre Musikrechte früh.
  • Kurze Videos werden laut Daten des Videoanbieters Vidyard deutlich häufiger bis zum Ende angesehen als lange. Wir empfehlen einen kompakten Hauptfilm plus kürzere Versionen für einzelne Kanäle.

WIE LANGE DAUERT EIN IMAGEFILM INSGESAMT?

Rechne mit 4 bis 8 Wochen vom Kick-off bis zur finalen Freigabe, das ist unser Richtwert aus der Praxis. Mit einem Express-Zeitplan geht es schneller. Drehgenehmigungen, viele Freigabestufen oder Animation können das Projekt verlängern.

Einen neutralen Vergleichswert liefert eine Leitlinie der europäischen Werbebranche. Der Agenturverband EACA und der Produzentenverband CFP-E haben 2004 den kürzesten noch wirtschaftlichen Zeitplan für einen einfachen TV- oder Kinospot beschrieben (EACA/CFP-E). Bei zwei bis drei Tagen für Bau und Dreh kommen sie auf sieben Wochen von der Freigabe zur Produktion bis zur Auslieferung. Briefing, Skript und Skriptfreigabe liegen davor und sind nicht eingerechnet.

Die Leitlinie beschreibt agenturgeführte Werbespots, keine Imagefilme, und taugt deshalb nur zur Orientierung. Sie zeigt aber, welche Schritte selbst bei einem einfachen Film nacheinander ablaufen. So sieht ein Mindest-Zeitplan laut EACA-Leitlinie aus:

  • Vor Woche 1: Briefing an die Agentur, Präsentation des Skripts, Freigabe von Skript und grober Kostenschätzung durch den Kunden, Go des Kunden
  • Woche 1: Freigabe zur Produktion, Auswahl der Produktionsfirma, Skript-Meeting, Briefing-Unterlagen an die Produktionsfirmen
  • Woche 2: Angebot der Produktionsfirma, Kostenvoranschlag an den Kunden
  • Woche 3: Auftragsvergabe und Vertrag, Briefings zu Casting und Locations
  • Woche 4: finales Pre-Production-Meeting und Freigaben, Dreh, Sichtung des Materials
  • Woche 5: Offline-Rohschnitt (Director's Cut), Präsentation beim Kunden
  • Woche 6: Freigabe des Rohschnitts, Online-Finish, Sprachaufnahme, Musik- und Tonmischung, Freigabe
  • Woche 7: Präsentation des fertigen Films, Auslieferung

Quelle: EACA/CFP-E, „European production of advertising commercials“, 2004, eigene Übersetzung.

Im Wochenschema stehen das finale Pre-Production-Meeting und der Dreh in derselben Woche. Im Text empfiehlt die Leitlinie aber, das Meeting mindestens 7 Tage vor dem ersten Drehtag anzusetzen. In der Praxis rückt es damit eher ans Ende von Woche 3.

Die Leitlinie zählt erst ab der Freigabe zur Produktion, wenn das Skript schon steht, unser Richtwert dagegen ab dem Kick-off. Beide Spannen messen also nicht dasselbe. Das untere Ende von 4 Wochen setzt voraus, dass Konzept und Drehbuch schnell freigegeben werden und Vorproduktion und Schnitt kompakt bleiben. Außerdem entfallen Schritte einer Agenturproduktion wie die Auswahl zwischen mehreren Produktionsfirmen, wenn du direkt beauftragst.

DIE PHASEN EINER IMAGEFILM-PRODUKTION

Ein Imagefilm durchläuft sechs Phasen nacheinander: Briefing und Angebot, Konzept und Drehbuch, Vorproduktion, Dreh, Postproduktion sowie Korrekturen und Abnahme. Feste Werte pro Phase lassen sich nicht seriös nennen, denn dafür unterscheiden sich Projekte zu stark. Eine ähnliche Abfolge beschreibt ein Leitfaden für Filmauftraggeber aus der Region Stuttgart (Film Commission Region Stuttgart).

Briefing und Angebot

Im Briefing legst du Ziel, Zielgruppe, Kanäle, Budget und Termin fest. Darauf baut das Angebot der Produktionsfirma auf. Die EACA-Leitlinie sieht zwischen Briefing-Termin und Angebot mindestens eine Arbeitswoche vor, außer bei bewusst beschleunigten Projekten (EACA/CFP-E).

Konzept und Drehbuch

Aus dem Briefing entstehen ein Konzept oder Treatment und daraus das Drehbuch. Laut Stuttgarter Leitfaden ist ein endgültiger Kostenvoranschlag erst möglich, wenn Drehbuch oder Storyboard freigegeben sind (Film Commission Region Stuttgart). Solange das Drehbuch offen ist, bleiben also auch Budget, Drehorte und Termine vorläufig.

Vorproduktion

In der Vorproduktion werden Drehorte festgelegt, Darsteller gecastet, das Team gebucht und Genehmigungen beantragt. Spielen eigene Mitarbeitende mit, ersetzen Terminabsprachen im Betrieb weitgehend das Casting. Den Abschluss bildet das Pre-Production-Meeting (PPM), in dem alle Beteiligten den Dreh im Detail abstimmen. Die EACA-Leitlinie empfiehlt, es mindestens 7 Tage vor dem ersten Drehtag anzusetzen (EACA/CFP-E).

Dreh

Wie viele Drehtage nötig sind, hängt von Drehorten, Interviews und Szenen ab. Der EACA-Zeitplan rechnet für einen einfachen Spot mit zwei bis drei Tagen für Bau und Dreh.

Postproduktion

Auf den Dreh folgt laut Stuttgarter Leitfaden zuerst ein Rohschnitt mit vorläufiger Musik und Sprecherstimme. Nach dessen Abnahme kommen Farbkorrektur (Grading), Musik, Sprache und Sounddesign, zum Schluss das Mastering und die Endabnahme.

Für das Schnitttempo gibt es einen Richtwert aus dem Fernsehen. Der Bundesverband Filmschnitt Editor (BFS) nennt in seinen Arbeitsstandards von 2024, wie viele Minuten fertiger Film pro Schnitttag bis zur ersten Abnahme entstehen. Das gilt für nicht-fiktionale Formate bei normaler Materialmenge, also bis zu 90 Minuten Rohmaterial pro Drehtag (BFS):

  • Reportage und Magazin: 4 Minuten pro Schnitttag
  • Dokumentation: 3 Minuten pro Schnitttag
  • Doku-Drama oder archivlastige Filme: 2 Minuten pro Schnitttag

Diese TV-Werte lassen sich nicht direkt auf einen Imagefilm übertragen. Sie zeigen aber, wie stark die Art des Materials das Tempo bestimmt. Länger dauert der Schnitt laut BFS etwa bei mehreren Kameras, Drohnenaufnahmen, dokumentarischen Anteilen, Archiv- oder Stockmaterial, Untertiteln, Übersetzungen, visuellen Effekten und eingeplanten Abnahmeschleifen.

Korrekturen und Abnahme

Änderungen gehören in den Rohschnitt. Die EACA-Leitlinie rät, sie im Offline-Rohschnitt umzusetzen, bevor der Film fertig bearbeitet wird (EACA/CFP-E). Nach dem Finish kann schon eine kleine Schnittänderung neue Arbeit an Farbe, Ton oder Grafik auslösen.

DREHGENEHMIGUNG: WIE VIEL VORLAUF BRAUCHEN DREHS IM ÖFFENTLICHEN RAUM?

Eine Drehgenehmigung brauchst du, sobald du öffentlichen Raum über die normale Nutzung hinaus beanspruchst, etwa mit Technik, Sets, Absperrungen oder Produktionsfahrzeugen. Plane dafür mindestens zwei Wochen Vorlauf ein, in Berlin deutlich mehr.

Jede Stadt regelt die Details etwas anders. In Berlin brauchst du eine Sondernutzungserlaubnis und eine verkehrsrechtliche Anordnung, sobald du auf öffentlichem Straßenland drehst. Das gilt sogar, wenn du auf privatem Gelände drehst und nur die Produktionsfahrzeuge auf öffentlichen Straßen parken (Service Berlin). Kleine Teams ohne zusätzliche Technik kommen in Hamburg und München dagegen teils ohne Genehmigung aus.

  • Berlin: Bearbeitung im Schnitt etwa 1 Monat, bis zu 2 Monate möglich. Sondernutzungserlaubnis plus verkehrsrechtliche Anordnung; Gebühren 60 bis 1.500 € plus 65 € pro Tag und Drehort (Service Berlin)
  • München: 10 Arbeitstage im Regelfall, 5 bei geringem Aufwand, 15 mit Straßensperrung. Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen keine Erlaubnis nötig, wenn ohne Zusatztechnik und mit höchstens 5 Personen gedreht wird (Landeshauptstadt München)
  • Köln: Antrag mindestens 10 Werktage vor Drehbeginn. Lageplan erforderlich; Drohnen separat beantragen (Stadt Köln)
  • Stuttgart: Antrag mindestens 2 Wochen vor Drehbeginn. Polizei wird bei Absperrungen und Halteverboten beteiligt (Stadt Stuttgart)
  • Hamburg: Antrag mindestens 2 Wochen vorher. Nötig, sobald Technik oder Sets öffentlichen Grund belegen; kleine Handkamera-Teams, die niemanden behindern, brauchen keine allgemeine Genehmigung (MOIN Filmförderung)

Achte beim Vergleich auf die Einheiten: Berlin nennt eine durchschnittliche Bearbeitungsdauer, Köln, Stuttgart und Hamburg einen Mindestvorlauf vor Drehbeginn. München staffelt nach Aufwand und zählt Arbeitstage, Köln zählt Werktage. Für Drohnenaufnahmen verlangt Köln einen eigenen Antrag (Stadt Köln). Drehst du anderswo, frag beim zuständigen Amt oder bei der regionalen Film Commission nach den aktuellen Fristen.

WAS VERZÖGERT EINE IMAGEFILM-PRODUKTION?

Typische Bremsen sind viele Freigabestufen ohne feste Ansprechperson, späte Änderungen, ungeklärte Musikrechte, Animation, große Mengen Rohmaterial und zu spät beantragte Drehgenehmigungen. Mit früher Planung lassen sich mehrere davon entschärfen.

Viele Freigabestufen und späte Änderungen

Die EACA-Leitlinie empfiehlt, auf Kundenseite eine Person für alle Briefings und Freigaben zu benennen (EACA/CFP-E). Fehlt sie, kommen Rückmeldungen aus Geschäftsführung, Marketing und Fachabteilungen nacheinander und widersprechen sich im ungünstigen Fall. Verlängerte oder mehrstufige Freigaben verursachen laut Leitlinie zusätzliche Kosten, und Änderungen nach dem Rohschnitt öffnen bereits abgeschlossene Arbeitsschritte wieder.

Ungeklärte Musikrechte

Bekannte Songs brauchen mehr als eine GEMA-Lizenz: Für Imagefilme muss vorab auch das Herstellungsrecht bei den Rechteinhabern geklärt werden, meist bei Musikverlagen (GEMA). Eine Bearbeitungszeit nennt die GEMA dafür nicht. Auftragsmusik wiederum wird laut Stuttgarter Leitfaden erst auf den fertigen Rohschnitt komponiert (Film Commission Region Stuttgart) und braucht deshalb ihren eigenen Platz im Zeitplan.

Animation und CGI

Animation braucht laut EACA-Leitlinie mehr Zeit als ein Realdreh. Mischst du Realfilm und Animation, solltest du das laut Leitlinie wie zwei aufeinanderfolgende Spots einplanen (EACA/CFP-E). Ein Beispiel ist unser CGI-Projekt mit dem NFL-Football „The Duke“ von Wilson.

Große Mengen Rohmaterial

Je mehr gedreht wird, desto mehr muss im Schnitt gesichtet und entschieden werden. In einer Umfrage des BFS mit dem Monheimer Institut von 2022 wurde die geplante Schnittzeit oft überschritten. Bei Projekten mit bis zu 15 Stunden Rohmaterial traf das auf 46 % zu, bei über 60 Stunden auf 82 % (BFS).

Schnittzeit überschritten, nach Menge des Rohmaterials:

  • bis 15 Stunden: 46 % der Projekte
  • 15 bis 29 Stunden: 46 % der Projekte
  • 30 bis 59 Stunden: 70 % der Projekte
  • über 60 Stunden: 82 % der Projekte

Befragt wurden nur 56 Editorinnen und Editoren, und die Umfrage bezieht sich nicht speziell auf Imagefilme. Ein klarer Drehplan mit festgelegten Motiven hält die Materialmenge überschaubar.

Zu spät beantragte Drehgenehmigungen

Liegt die Genehmigung zum Drehtermin nicht vor, musst du im schlimmsten Fall verschieben. Die Fristen der einzelnen Städte findest du oben im Abschnitt zur Drehgenehmigung.

SO WIRD DEIN IMAGEFILM SCHNELLER FERTIG

Schneller fertig wirst du, wenn du vom festen Termin aus rückwärts planst, eine Person entscheiden lässt und Änderungen im Rohschnitt bündelst. Bei einem festen Termin wie einer Messe oder einem Firmenjubiläum hilft diese Reihenfolge:

  1. Ansprechperson benennen. Eine Person sammelt das interne Feedback und gibt es gebündelt weiter.
  2. Endabnahme mit Puffer vor den Termin legen. So bleibt Zeit für Auslieferung und Upload.
  3. Rohschnitt-Abnahme fest terminieren. Änderungen gehören in diese Runde.
  4. Pre-Production-Meeting mindestens 7 Tage vor dem ersten Drehtag ansetzen. So empfiehlt es die EACA-Leitlinie.
  5. Drehgenehmigung rechtzeitig beantragen. Plane mindestens zwei Wochen ein, in Berlin rund einen Monat Bearbeitung, die sich auf bis zu zwei Monate verlängern kann.
  6. Musik früh entscheiden. Bekannte Songs brauchen eine Rechteklärung, Auftragsmusik entsteht erst nach dem Rohschnitt.

Ein Express-Zeitplan ist möglich, wenn der Termin drängt. Verkürzte Zeitpläne erhöhen laut EACA-Leitlinie aber Kosten und Risiko (EACA/CFP-E). Bei knappen Terminen empfehlen wir deshalb, lieber den Umfang zu verkleinern, etwa mit weniger Drehorten, statt jede Phase zu stauchen.

WIE LANG SOLLTE DER FERTIGE IMAGEFILM SEIN?

Eine feste Ideallänge gibt es nicht. Wir empfehlen aus der Praxis einen Hauptfilm von etwa 60 bis 120 Sekunden plus kürzere Versionen für einzelne Kanäle. Das ist ein Erfahrungswert, kein Studienergebnis.

Daten von Videoplattformen sprechen für kurze Formate, messen aber Unterschiedliches. Der Anbieter Wistia hat mehr als 13 Millionen Videos ausgewertet: Videos unter einer Minute werden dort im Schnitt zu 52 % angesehen, Wistia nennt das Engagement (Wistia). Die Empfehlung von Wistia lautet: unter einer Minute für Bekanntheit und Social Media, 1 bis 5 Minuten für Videos, die etwas erklären sollen.

Der Anbieter Vidyard misst dagegen, wie viele Zuschauer bis zum Ende dranbleiben. Sein Benchmark-Report 2025 wertet mehr als 940.000 Videos aus dem Jahr 2024 aus. Bei Videos unter einer Minute sehen demnach 65 % bis zum Schluss, bei Videos über 20 Minuten nur 20 % (Vidyard). Beide Werte sind Daten von Plattformanbietern und nicht direkt miteinander vergleichbar.

Für Website, Vertrieb oder Messe kann der Hauptfilm länger sein, für Social Media lohnen sich kurze Schnittfassungen aus demselben Material. Plane sie gleich im Konzept mit, damit beim Dreh passendes Material entsteht, etwa im Hochformat. Wie das aussehen kann, zeigt der Unternehmensfilm für die Josef Weischer GmbH & Co. KG in drei Formaten. Willst du gezielt Fachkräfte gewinnen, kann ein eigener Recruitingfilm sinnvoller sein als eine Kurzfassung.

HÄUFIGE FRAGEN

Wie viele Drehtage braucht ein Imagefilm?

Das hängt von Drehorten, Interviews und Szenen ab. Als grobe Orientierung rechnet die EACA-Leitlinie von 2004 bei einem einfachen Werbespot mit zwei bis drei Tagen für Bau und Dreh (EACA/CFP-E). Ein Imagefilm mit mehreren Standorten kann mehr Drehtage brauchen.

Braucht man eine Drehgenehmigung auf dem eigenen Firmengelände?

Auf deinem eigenen Gelände brauchst du in der Regel keine städtische Drehgenehmigung. Sobald du öffentlichen Straßenraum nutzt, ändert sich das. In Berlin reicht es schon, wenn Produktionsfahrzeuge für den Dreh auf öffentlichen Straßen parken: Dann sind eine Sondernutzungserlaubnis und eine verkehrsrechtliche Anordnung nötig (Service Berlin).

Darf man bekannte Musik im Imagefilm verwenden?

Ja, aber nur mit den passenden Rechten. Laut GEMA muss für Imagefilme vorab das Herstellungsrecht bei den Rechteinhabern geklärt werden, meist bei Musikverlagen, und zwar zusätzlich zur GEMA-Lizenz (GEMA). Kürzungen und Bearbeitungen brauchen eigene Rechte, die Nutzung der Originalaufnahme die Zustimmung des Labels. Plane dafür Zeit ein.

Dauert ein Animations- oder Erklärfilm länger?

Ein Erklärfilm muss nicht animiert sein. Wird er real gedreht, folgt er dem gleichen Ablauf wie ein Imagefilm. Ist er animiert, dauert er meist länger: Laut EACA-Leitlinie braucht Animation mehr Zeit als ein Realdreh, und Mischformen aus Realfilm und Animation sollten wie zwei aufeinanderfolgende Spots geplant werden (EACA/CFP-E). Wie viel länger es dauert, hängt von Stil und Umfang der Animation ab.

Weitere Antworten rund um Imagefilme findest du in den FAQ auf unserer Seite zur Imagefilm-Produktion.

FAZIT: VOM TERMIN AUS RÜCKWÄRTS PLANEN

Für einen Imagefilm sind 4 bis 8 Wochen vom Kick-off bis zur finalen Freigabe ein realistischer Richtwert. Ob du eher am unteren oder oberen Ende landest, hängt stark von der Abstimmung ab: Eine feste Ansprechperson, Änderungen im Rohschnitt und früh geklärte Musikrechte halten den Plan stabil. Drehst du im öffentlichen Raum, gehört die Drehgenehmigung rechtzeitig in den Kalender. Wenn du einen festen Termin hast, sprich uns früh an, dann planen wir den Zeitplan gemeinsam rückwärts.

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